Niklas Lundßien als „Tante Droll“
Im Gespräch mit Niklas Lundßien ..
Der staatlich anerkannte Musicaldarsteller Niklas Lundßien hat bereits in zahlreichen bekannten Inszenierungen mitgewirkt. In diesem Jahr ist er zum zweiten Mal bei den Karl-May-Spielen in Pullman City zu sehen, diesmal in der Rolle „Tante Droll“.
Als berühmter Westmann und Undercover-Agent der Polizei jagt er im Wilden Westen Spitzbuben, die der Justiz entkommen wollen – gemeinsam mit Hobble-Frank. Eine spannende Rolle voller Action, Humor und Abenteuer.
Wir wollen ihn näher kennenlernen, im folgenden Interview erfahrt ihr mehr über Niklas:
Howdy Niklas, …
deine zweite Saison bei den Karl-May-Spielen in Pullman City steht an. Was hat dich im letzten Jahr so begeistert, dass du unbedingt zurückkehren wolltest?
Aller guten Dinge sind ja bekanntlich zwei oder vielleicht auch drei. Ich hatte letztes Jahr einen unvergesslichen Sommer hier in Bayern. Es ist wirklich eine Welt für sich in die ich nur zu gerne eingetaucht bin. Von Pfannkuchenfrühstückst, Lagerfeuer, Ausritten, unzähligen Shows und einfach wunderbaren Momenten. Da konnte ich schlecht nein sagen für dieses Jahr.
Welche Erwartungen hast du an die diesjährige Karl-May-Saison?
Ich hoffe, dass es an letzten Sommer anknüpfen wird mit vielen neuen Erfahrungen und Facetten. Und mit vielen neuen Kollegen und den im letzten Jahr lieb gewonnenen Gesichtern. Und vielen stunden im Sattel.
Du wirst den „Tante Droll“ in diesem Jahr verkörpern. Wie würdest du diese Rolle beschreiben?
Karl May hat die Rolle vor über 100 Jahren geschrieben und dabei bietet sie noch heute wunderbaren Interpretationsspielraum. Vielleicht ist sie heute noch aktueller denn je. Lassen wir uns überraschen. Aber soviel sei gesagt, Humor und ein schrilles Stimmchen werden nicht zu kurz kommen.
Worin liegt die größte Herausforderung für dich, diesen Charakter schauspielerisch zum Leben zu erwecken?
Es ist quasi eine Rolle in der Rolle. Beim lesen des Skriptes hab ich mir schon viele Gedanken gemacht. Geschaut wohin die Reise geht, wo Witz in welchen Aussagen steckt und wo Ernsthaftigkeit gefragt ist. Aber das wird sich auch alles noch in den Proben zeigen und weiter entwickeln. Auch mit dem Zusammenspiel der Kollegen. Darauf freue ich mich schon sehr.
Was war in deiner bisherigen Laufbahn die anspruchsvollste Rolle, die du gespielt hast – und warum?
Da gab es schon ein paar. Aber ich würde auf jeden Fall Onkel Fester von der Addams Family dazu zählen, da ich mir für die Rolle extra eine glaube rasiert habe und damit fast 6 Monate auf Tour war.
Kennst du Lampenfieber? Und falls ja, wie gehst du damit um?
Ja ich glaube jeder kennt Lampenfieber und um ehrlich zu sein finde ich es manchmal auch echt gut. Da man so noch wacher ist und sich mehr konzentriert. Meistens habe ich Lampenfieber aber nur bei der Premiere danach legt es sich schnell wieder. Es sei denn Familie und Freunde sitzen im Publikum da kommt mein Perfektionismus raus und ich möchte das die Show perfekt läuft und da kommt dann ab und zu mal das Lampenfieber wieder durch.
Welchen Beruf würdest du heute ausüben, wenn es nicht die Schauspielerei geworden wäre?
Eventmanagement oder Physiotherapeut.
Wenn du nicht gerade auf der Bühne stehst – wie verbringst du am liebsten deine Freizeit?
Am liebsten im Garten. Ich liebes es dort einfach Stunden zu verbringen. Sachen zu Pflanzen, zu gießen und einfach die Natur zu genießen. Und außerdem dabei meine vier Laufenten zu beobachten. Sonst Zeit mit der Familie und mit meinem Freund zu verbringen.
Gab es schon in deiner Kindheit Leidenschaften, die dich bis heute begleiten?
Mich hat die Musik und das Theater schon von Kindheit an begleitet. Vom Chor übers Krippenspiel zur Musikalischen Früherziehung bis hin zur Theater Ag.
Dein Lieblingsessen?
Pfannkuchen mit selbstgemachtem Apfelmuss.





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