Paolina Neugebauer als „Bonnie“
Paolina stellt sich vor….
Paolina Neugebauer ist neu in Pullman`s Karl-May-Familie. Als „Bonnie“ verkörpert sie die selbstbewusste Tochter des skrupellosen Goldsuchers „Majestät“.
Paolina schloss ihre Ausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien ab. Seit dieser Zeit stand sie bereits auf verschiedenen Theater-Bühnen sowohl als vor der Kamera.
Wir wollen sie näher kennenlernen, im folgenden Interview erfahrt ihr mehr über Paolina Neugebauer:
Howdy Paolina, …
Deine erste Saison bei den Karl-May-Spielen in Pullman City. Was hat dich an dem Engagement gereizt?
Mich haben vor allem die Vielseitigkeit der Karl-May-Spiele und die unterschiedlichen Anforderungen, die an meine Rolle gestellt werden, gereizt. Ich kann's kaum erwarten so viel Neues auf der Bühne auszuprobieren! Vom Reiten bis hin zum Kämpfen.
Was erwartest du von deiner ersten Saison in Pullman City? Was würdest du dir wünschen?
Ich erwarte mir einen sehr aufregenden Sommer mit vielen neuen Erfahrungen und wünsche mir, dass wir als gesamtes Ensemble sowohl auf als auch hinter der Bühne viel Spaß haben.
Hast du Freilichterfahrung?
Nein, leider noch nicht. Dadurch freue ich mich umso mehr, dass ich endlich die Chance bekomme auch das kennenzulernen!
Hast du einen Bezug zu Karl May?
Nicht zu Karl May direkt, aber ich fand die Welt der Indianer und Native People immer schon extrem interessant. Ich habe als Kind zum Einschlafen gerne ein Hörspiel von “Wieso? Weshalb? Warum?” zum Thema Indianer gehört, dadurch hat mich die Kultur oft bis in die Träume begleitet.
Du spielst Bonnie - erzähl uns mal etwas zu deiner Rolle und welche Herausforderungen bzw. Schwierigkeiten bietet sie dir?
Bonnie ist eine extrem selbstbewusste, junge Frau, die sich nicht davor scheut sich ihre Hände dreckig zu machen. Sie lässt sich ungerne was sagen und setzt am liebsten ihren eigenen Kopf durch. Sie hat jedoch ein gutes Herz und musste sich zum Teil aufgrund ihrer äußeren Umstände eine harte Hülle zulegen. Ich glaube, dass es schwierig für mich sein wird diese Ambivalenz glaubwürdig darzustellen, damit auch jeder und jede ein Stückchen Bonnie in sich selbst wiederfindet.
Wie bereitest du dich auf Rollen generell vor?
Ich lese prinzipiell ein Stück oder Drehbuch mehrmals, falls es einen historischen Kontext gibt recherchiere ich auch den und dann versuche ich mich langsam aber sicher in den Kopf der Rolle zu versetzen und sie wirklich zu verstehen. Das mache ich, indem ich hinterfrage, wieso sie welchen Satz wann sagt oder wieso sie etwas genau eben nicht sagt. Jede Handlung und jedes (nicht) gesprochene Wort verrät mir etwas über die Gedanken, die Umstände und die Ziele meiner Rolle.
Woher kommt deine Liebe zur Bühne und wie bist du zur Schauspielerei gekommen?
Ich bin mit dem Theater aufgewachsen. Seit ich ein Kind war, war ich regelmäßig im Theater und ich wollte immer schon auf der Bühne stehen. Die Geschichten, die erzählt, die Menschen die gezeigt und die Welten, die vor meinen Augen erschaffen wurden, haben mich immer schon in einen tiefen Bann gezogen. Der Traum Schauspielerin zu werden, wirkte für mich jedoch immer so weit weg und ich redete mir ein, dass die Schauspielerei “kein Brotberuf sei”. Mit 16 bekam ich jedoch von meiner Mutter und einer mir sehr nahe stehenden Lehrerin so viel Unterstützung, dass ich mich trauen konnte den Schritt zu wagen!
Hat es für dich auch einen alternativen Berufswunsch gegeben?
Ja! Ich war felsenfest davon überzeugt, dass ich einmal Meeresbiologin werde!
Welche Rolle würdest du gern einmal spielen? Und warum?
Ich habe keine konkreten Rollenwünsche, aber Charaktere, die mich herausfordern und dazu bringen Neues auszuprobieren, stehen ganz oben auf der Liste!
Hast du ein besonderes Ritual, bevor du auf die Bühne gehst?
Ja, ich bin gerne etwas früher im Theater, als die meisten meiner Kollegen und Kolleginnen und genieße die Atmosphäre. Danach folgt ein stimmliches und körperliches Warm-Up und als letztes versuche ich mich mit guter Musik in eine richtige Spielfreude zu versetzen! Am liebsten drehe ich dafür LaBrassBanda auf!
Wie gehst du generell mit Stress um?
Mal besser, Mal schlechter. Aber im Großen und Ganzen merke ich, je mehr Erfahrung ich habe, umso ruhiger kann ich in stressigen Situationen bleiben.
Mit welchen Worten könnte man dich am besten beschreiben und warum?
Warmherzig, aufmerksam und humorvoll- weil ich denke, dass die Welt ein viel besserer Ort wäre, wenn wir uns mit mehr liebevoller Offenheit begegnen würden und Humor ist die universelle Sprache der Zusammengehörigkeit, die fast alle Differenzen überbrücken kann. Ich versuche jeden Tag nach genau diesen Prinzipien zu leben.
Achja und stur… manchmal kann ich auch ganz schön stur sein!
Was magst du und was gar nicht?
Ich mag lustige, ehrliche Menschen, den Sommer, das Meer und am Liebsten eine Kombination aus allen drei.
Ich mag keine überheblichen Menschen, die sich gerne über andere stellen, Ignoranz und eiskalte, windige Tage. Am schlimmsten ist natürlich eine Kombination aus allen drei…
Worüber kannst du richtig lachen und worüber dich so richtig ärgern?
Ich kann sehr gut über mich selber lachen und bin auch wirklich gerne der Clown in einer Runde.
Sehr gut ärgern kann ich mich jedoch (und da spricht jetzt das Großstadtkind aus mir) über Menschen, die den Ausgang der öffentlichen Verkehrsmittel verstellen, um sich möglichst schnell hineinzudrängeln bevor man eine Chance hatte auszusteigen…
Hast du Hobbys?
Einige sogar! Ich tanze für mein Leben gerne, ich gehe Bogenschießen und Reiten, ich liebe es zu malen und zu singen und ich würde liebend gerne lernen Kleidung zu nähen, bin jedoch noch nicht über die Einkaufstasche hinaus…
Hier ist jetzt die Möglichkeit, den Lesern zu erzählen, warum sie sich „Das Halbblut – trügerisches Gold“ unbedingt anschauen müssen...
Ich denke, dass dieses Stück pure Spannung, Abenteuer und Action bereithält und jeder, der das nicht verpassen will, sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen!!








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