Thyra Britt Jansen-Olliges als „Nancy“
Bereits zum 3. Mal steht Thyra nun auf der Karl-May-Bühne in Pullman City und verkörpert wieder eine der Hauptrollen. In diesem Jahr wird sie „Nancy“ spielen. Eine junge Frau, die ihre Eltern durch die Geierbande verliert. Wir wollen sie näher kennenlernen:
Howdy Thyra und welcome back im Bayerischen Wilden Westen, bereits zum 3. Mal in Folge hast du in unserem Karl-May-Ensemble eine Hauptrolle ergattert. Was gefällt dir besonders gut an den Karl-May-Spielen Pullman City Bayern?
Das Miteinander ist toll! Ob man nach einer Vorstellung mit den Kollegen zusammen am Lagerfeuer sitzt oder mit den Show-Girls zum Cocktail trinken geht, es ist ein schöner Umgang der das Zusammenarbeiten so angenehm macht.
In diesem Jahr spielst du die „Nancy“. Wie ist Nancys Charakter und was wird Nancy im Stück „Unter Geiern“ erleben?
Nancy ist ein sehr vielschichtiger Charakter. Sie ist stark, unabhängig und hat eine tiefe innere Stärke, die sie durch die Herausforderungen, die sie im Stück erlebt, trägt. Im Laufe der Handlung wird sie mit verschiedenen Konflikten konfrontiert, die nicht nur ihre Überzeugungen, sondern auch ihre Beziehungen zu anderen Charakteren auf die Probe stellen. Ich freue mich sehr darauf, Nancys Entwicklung auf der Bühne darzustellen und die Zuschauer auf ihre emotionale Reise mitzunehmen!
Würdest du sagen Du und der Charakter, den du spielen wirst, ihr seid euch ähnlich?
Wir sehen uns zwar sehr ähnlich, aber charakterlich sind wir doch verschieden (lacht). Ich persönlich bin noch nie mit einem Gewehr bewaffnet auf eine große „Rache-Reise“ gezogen! Und ich hoffe doch, dass ich das niemals muss.
Wie bereitest du dich im Speziellen darauf vor, diese Rolle zu spielen?
Die Vorbereitung auf die Rolle der Nancy ist ein spannender und intensiver Prozess. Zunächst einmal lese ich das Stück gründlich, um ein Verständnis für die Handlung und die Beziehungen zwischen den Charakteren zu entwickeln. Ich analysiere Nancys Motivationen, ihre Stärken und Schwächen sowie die Herausforderungen, denen sie gegenübersteht.
Zusätzlich arbeite ich an der Charakterentwicklung, indem ich mir Gedanken über Nancys Hintergrundgeschichte mache und darüber, wie ihre Erfahrungen sie geprägt haben. Ich versuche, mich in ihre Emotionen und Gedanken hineinzuversetzen, um authentisch und glaubwürdig zu spielen.
Worauf freust du dich am meisten – wenn du an diese Sommersaison in Pullman City denkst?
Am meisten freue ich mich natürlich auf die Arbeit mit den Pferden – unabhängig davon ob ich auf der Bühne reiten werde oder nicht.
Und worauf am wenigsten 😉?
Auf die ganzen Partys und die gute Stimmung in Pullman – also so etwas unproduktives (lacht)
Hast du, quasi als alter Pullman-Karl-May-Hase, einen Tipp an deine neuen Schauspielkollegen?
Wie an jedem Theater steht und fällt das Stück mit der Zusammenarbeit. Also scheut euch nicht zu fragen, wie ihr Rollen anlegt oder wie man etwas besser machen kann. Wir wollen alle ein geiles Stück auf die Beine stellen und das geht nur als Team. Und ihr seid jetzt Teil der Karl-May-Family, hier unterstützt man sich!
Und jetzt möchten wir dich gern noch ein bisschen mehr in privater Hinsicht kennenlernen:
Deal!
Welche Hobbys hast du?
Ich lese unglaublich gerne, ich male, mache Sport und habe jetzt angefangen zu nähen, an der Stelle Hut ab vor unseren SchneiderInnen (lacht)!
Worüber kannst du richtig lachen und worüber ärgerst du dich?
Am meisten lache ich wohl über gewisse KollegInnen, mit denen hinter der Bühne herum zu albern ist klasse und locker immer die Stimmung auf und nimmt einem die Nervosität. Viele meiner SchauspielkollegInnen haben einfach das Talent, jede noch so kleine, belanglose Geschichte superlustig zu erzählen!
Zum Ärgern, natürlich versucht man das zu vermeiden, oft bringt es einen ja doch nicht weiter, aber bei so manchen Sachen kann ich einfach nicht anders. Wenn etwas nicht läuft wie geplant, neigt mein innerer kleiner Ordnungsfreak dazu zu hyperventilieren. Aber das Schöne am Theater ist, dass man immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird und man lernen muss, damit umzugehen.
Gibt es für dich einen Lieblingsplatz in der Westernstadt Pullman City, an den du z.B. vor der Inszenierung gehst, um Kraft zu tanken, zur Ruhe zu kommen oder vielleicht ein Lieblingsrestaurant? Und wenn ja welchen Platz und warum ausgerechnet diesen?
Okay, das kommt vielleicht komisch, aber schon im ersten Jahr habe ich mich nachts, wenn der Park fast leer ist, in das kleine Häuschen auf dem Kletterpfad verkrochen. Da könnte ich Stunden sitzen, Musik hören und die Sterne anschauen – da komme ich zur Ruhe.
Hier ist für dich die Möglichkeit, abschließende Worte an die Leser zu richten und sie davon zu überzeugen, „Unter Geiern“ unbedingt in diesem Jahr anzusehen….
Eine gerissene Bande, die ihr Unwesen treibt; der Zwiespalt zwischen Rache und Vergebung; Liebe und Hass. Das alles bieten die Karl-May-Spiele und auch dieses Jahr wollen wir euch das Bestmögliche präsentieren.



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