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Endlich war es wieder soweit. 

Einige Kameraden & Kameradinnen machten sich mit ihren Blechkanus am 25. Februar auf den Weg um im Winterlager dabei zu sein, der Rest traf dann in den nächsten Tagen ein. Es war ein freudiges "Hallo", konnte man sich doch davon überzeugen, dass alle den Winter gut überstanden hatten. Es waren einige Unternehmungen vorgesehen, bei denen jeder nach Lust und Laune mitmachen konnten. 

Am Mittwoch wurden die frisch gefangenen Forellen noch gesäubert und sie durften noch eine Nacht, in der zubereiteten Lake verbringen, um dann am nächsten Tag, zum trocknen aufgehängt, in der selbstgebauten Räucherkammer, zu einem Gaumenerlebnis werden konnten. Abends wurde von unserem Schweizer Kameraden Werner ein Käsefondue kreiert und ausklingen ließ man den Restabend am Lagerfeuer. Bei Sabine und Sepp hatten wir die Möglichkeit, Bratwürste handmade zu fabrizieren um sie im Anschluss, mit Krautspätzle und Genuss zu verspeisen. Die Hobbymetzger waren fasziniert aber auch die zahlreichen Mitesser: Die drei Sattler Dieter, Otto und Tom boten ihr umfangreiches Wissen an und so entstanden Gürtel, Messerscheiden und so manche Spezialanfertigung für die eigene Ausrüstung. Auf der Terrasse der Hudson Bay bot Dieter Tanzunterricht im Line Dance an. Flötenbauer Kwee Tshii zeigte an verschiedenen Exponaten den Werdegang einer indianischen Flöte und gab einige Kostproben des Klangvolumens der Flöten. Bei unserer „Kräuterhexe“ Edeltraud erfuhr man einiges über Heilkräuter und ihre Anwendung. Zum Beispiel auch über den vielseitig verwendbaren Birkenporling. Wer mochte konnte auch bei der Herstellung, der schon in der alten Zeit verwendeten „Pechsalbe“ mitwirken. Wie ja allgemein bekannt schützen sich verschiedene Nadelbäume durch Absonderung von Harz vor Schädlingen und Verletzungen. Deshalb kann man aus Harz, Bienenwachs und Öl eine hervorragende, praxisbewährte Wundsalbe anfertigen. Damit das Licht niemals ausgeht, bot Sabine einen Kerzenzieh und - gieß Workshop an. Am Samstag zeigte Hanni und Hans an Hand eines Schichtfleischgerichts den Umgang und die Verwendung des Dutch Oven. Die Meute verschlang im Anschluss das köstlich mundende Schichtfleisch mit wahrer Begeisterung. Man konnte sich aber auch mit Bogenschießen, Geschossfett herstellen, Eichelkaffee rösten oder mit dem Feuermachen nach alter Art oder dem Zielwerfen den Tag verschönern. Bine und Alex sorgten für uns mit einer warmen Stube und ausreichend Kaffee und Kuchen. 

Wer in den vergangenen Tagen schon frühzeitig unterwegs war, konnte unser Town Pullman City als verträumte, leergefegte Geisterstadt erleben, man konnte aber auch schon den nahenden Frühling riechen. Ein Erlebnis besonderer Art, legten doch fleißige Mitarbeiter und der Bauhof noch letzte Hand an, um die Town zum Eröffnungstermin wieder in neuem Glanz erscheinen zu lassen. 

Am Sonntag machten sich alle wieder mit ihren Blechkanus auf die Reise in ihre Heimatgefilde um in späteren Jahren noch an den Lagerfeuern vom Erlebnis „Winterlager 2026“ ihren Nachkommen zu erzählen.

Dem Chronisten bleibt nur noch der Dank an alle Mitwirkenden auszurichten.