Behausung der Chiricahua und der Mimbrenjo-Apachen

Das Wickiup bestand aus einem Gerüst aus Weidenruten, das mit Yuccablättern oder Rohhautstreifen zusammengebunden und mit Gras oder Reisig gedeckt wurde.Der Eingang war ca. 1,2 bis 1,8 m hoch von dem eine Decke herabhing. Die Hütte wurde in ca. 3 Tagen von Frauen errichtet. Ab und zu legten die Chiricahuas Tierhäute über die Pflanzenbedeckung wo sich das Ruhelager befand. Je nach Größe der Familie war der Durchmesser ca. 3,6 bis 5,5 m und die Höhe 2,4 bis 4,5 m. Das Innere der Hütten wurde mit Tierfellen und Decken ausgekleidet. Als Schlafstelle diente eine ausgehobene Mulde, die mit Decken, Tierhäuten oder Laubzeug ausgepolstert wurde.

Pullman City Authentikbereich
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Das Leben von Francesco & Nalin

(Krainer Franz, geb. 3.12.1863, Zinöcker Monika, geb. 28.05.1859)

Mein Vater Gabriel und meine Mutter Mathilde (geborene Strauß), meine Schwester Helga und Bruder Gerhard und ich zogen 1873 von Österreich nach Nordamerika. Meine Eltern wollten nach Kalifornien.Als wir durch Arizona zogen ging in einem Canyon eine Steinlawine ab. Als ich zu mir kam, war ich im Dorf der Cho-kon-en. Eine Gruppe der Chiricahua-Apachen. Es war die Gruppe von Naiche, dem Sohn von Cochise. Sie zogen mich bei ihnen auf wie einen Apachenjungen. Sie lehrten mich das Jagen und das Überleben in der Wüste. Von meinen Eltern und Geschwistern fehlte jede Spur.Ich zog mit ihnen durch die Weiten von Arizona, New Mexico und Mexico, wobei ich die anderen Apachen-Stämme kennenlernte. Dabei gerieten wir oft in Kämpfe mit den Mexikanern und Amerikanern, die immer öfter versuchten in unser Land einzudringen um es auszubeuten und die große Nation der Apachen in erbärmliche Reservate zu treiben.1880 überfielen wir eine Gruppe von Mulitreibern, die auch eine junge Frau der Kiowa-Apachen nach Mexico verkaufen wollten. Wir töteten die Mulitreiber und befreiten das Mädchen, die ich dann zur Frau nahm. Wir lebten dann bei der Gruppe von Bonito in den Draggon-Mountain.Wir kämpften immer härter gegen Mexikaner, weiße Siedler und gegen die Armee der Vereinigten Staaten, die uns immer mehr Lebensraum stahlen. Mehr als die Hälfte unseres Volkes lebte schon in der Reservation, wo sie an Alkohol und den Krankheiten des weißen Mannes starben. Wir wurden immer mehr in die Berge zurückgetrieben und konnten uns nur mehr durch Überfälle auf Mexikaner und weiße Farmer am Leben erhalten, da der Großteil des Wildes von den Weißen sinnlos getötet wurde.Ein viertel Jahr zogen wir mit Viktorio dem Mimbrenjo-Häuptling durch New Mexico bis sich Geronimo und Naiche am 4. September 1886 ergaben. In Folge dessen zog ich mich mit meiner Frau in die Berge Mexicos zurück.Wir leben bis heute als freie Apachen.