4. October 2017
Super Stimmung auf der Rockabilly Convention
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Außer Atem, verschwitzt, aber glücklich, es geschafft zu haben – so geht es einem, wenn man den „Killer-Boogie“ einstudiert und aufgeführt hat. Die Schrittfolge ist extrem fordernd und schnell, da kann es schon vorkommen, dass einer nicht durchhält. Doch das Experiment, das die Boogie Woogie-Lehrer Claudia und Wolfgang Fesl wagten, ist geglückt. „Es haben viele begeistert mitgemacht, das freut uns sehr“, sagten die Tanzlehrer, die hier regelmäßig gut besuchte Workshops geben. Bei der Rockabilly Convention drehte sich von Freitag bis Dienstag alles um den Lifestyle der 50er Jahre – von der Musik über die Autos bis hin zum stilechten Outfit.

Mega-Stimmung während der Rockabilly Convention

Und, was soll man sagen? Die Musik war gigantisch, und die Leute waren super drauf. Schon am Freitag herrschte mit „Boppin B.“ Mega-Stimmung in der Music Hall. Am Samstag war bei schönstem Herbstwetter ab Mittag die Mainstreet voller tanzender und feiernder Rockabilly-Fans. Das musikalische Highlight waren „The Baboons“ aus Belgien. Super war auch das Zusammenspiel von „The Silberballs“ und „The Riding Dudes“ – ebenfalls ein Experiment, das glückte, so wie der Killer-Boogie. Und wie bei allen Rockabilly-Events waren die Gäste die schönste Deko. Die Damen kamen sehr weiblich in bunten Kleidern daher, die Männer in Jeans, Hemd und Pomadenfrisur.
Nur acht Minuten braucht „Marc, der rollende Frisör“, um einem Herren den passenden Haarschnitt zu machen. „An den Seiten sind die Schnitte sehr kurz, das Deckhaar ist lang. Die meisten tragen einen akkuraten Scheitel, und natürlich gehört ordentlich Pomade ins Haar“, erklärt Marc. Quirin und Andy aus Braunau ließen sich von ihm stylen und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Für Andy ist der Stil keine Verkleidung, sondern Alltag. Andy tanzt hobbymäßig Boogie.
Fesch hergerichtet hatte sich Karin aus Regensburg (v.r.), die mit ihrer Tochter Sonja, ihrer Nichte Katrin und ihrer Cousine Claudia nach Pullman City kam. Sie hatten Lust, zu tanzen, und warteten nur noch auf die richtigen Männer. „Es wäre gut, wenn es einen Verleih gäbe“, meinten die Ladies, „einen Ponyverleih gibt es doch hier auch.“
Auch Veronika (v.l.), Susanne und Katharina aus Regensburg und Schwandorf waren ein Hingucker. Sie finden es „cool, wie sich die Leute früher angezogen haben“ und genossen das entspannte Flair in der Westernstadt. Das Tanzbein schwingen sie vorerst noch nicht, aber die Musik finden sie toll.

 

 

Trio aus Regensburg

Auf der Mainstreet wurde getanzt

Mädelsausflug nach Pullman City

Marc, der rollende Frisör