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28. August 2017Hobbyisten machen auch mal Wellness

Wer braucht schon ein fünf Sterne-Hotel mit Ayurveda-Massage und Swimming Pool? Die Hobbyisten wissen viel besser, wie Wellness geht! Hans Ametsbichler hat’s in der American History Week begeistert vorgelebt. An der Feuerstelle vor seiner Hütte im Authentikbereich ließ er sich Wasser erhitzen. Dieses schüttete er in eine alte Sitzbadewanne – und setzte sich genüsslich rein. Schließlich wollte sich Hans in der American History Show nicht ungewaschen präsentieren. „Des ist fei angenehm, das sag ich dir“ schwärmte er. Kein Wunder: Während er sich immer wieder Wasser über den Kopf gegossen hat und dabei nur so juchzte, schruppte ihm seine Frau Hanni den Rücken.

Hobbyisten-Bürgermeister Richard Bals übte sich derweil im meditativen Nähen eines Gewehrriemens aus Leder. Wobei er freilich immer wieder abgelenkt wurde von dem Bade-Zeremoniell seines Nachbarn. Immer mehr Leute blieben am Zaun stehen, um sich das spritzige Spektakel nicht entgehen zu lassen. Zwar wollte keine der vielen Passantinnen sich zu ihm in die Wanne gesellen, doch Hans hatte trotzdem seinen Spaß. Einziger Makel war seine nicht-authentische Badehose!

Wellness-Anwendungen im Authentik-Bereich!

Natürlich gehört zu einem ansonsten authentischen Wellness-Weekend auch ausreichend gesunde Kost: Hildegard Bals und Hanni Ametsbichler servierten aus ihrem Kessel über dem Lagerfeuer süße Schmalznudeln mit Rosinen. Ein paar Hütten weiter gab es Chili con Carne, selbstgebrannte Schnäpse und Bratwurst vom Grill.

Weitere Entspannungstipps gab’s von den Indianern Walter Gebhard und seiner Frau Ulli: „Beim Perlensticken vergisst du alles um dich rum“, sagen die beiden. Doch auch, wer etwas shoppen gehen wollte, kam nicht zu kurz. An allen Ecken und Enden wurden authentische Haushaltsgegenstände, Werkzeuge und Kleidungsstücke feilgeboten. Wer braucht da schon ein Fünf-Sterne-Hotel?

Hans genießt sein Bad in der Sitzbadewanne.

Hanni Ametsbichler bei der Zubereitung der süßen Schmalznudeln.

Dany und Güfi auf ihrer Veranda.

Authentische Kleidungsstücke konnten erworben werden.

Entspannungstipps gab's auch von den Indianern.