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11. Oktober 2019Was für ein Team! (3/3)

Was wäre unsere Winnetou-Show ohne die Komparsen?

Wer genau aufpasst, sieht: Nichts bleibt dem Zufall überlassen, jeder hat einen Plan, eine eigene Rolle. Da wird geflirtet, gepokert und gemogelt. Geschäfte werden gemacht, Wände neu gestrichen. Es wird getrunken, getanzt und gesungen, gespielt, gerangelt, gekämpft und geschossen. Die Banditen stehen für das Böse, die Siedler beleben das Stadtbild, die Indianer verkörpern einen ganzen Stamm, der für das Gute kämpft. Normalerweise agieren sie alle im Hintergrund. Jetzt stellen wir sie in den Vordergrund.

Ewald Schmatz

Nach einer schweren Herz-Operation und einer doppelseitigen Lungenembolie ist Ewald Schmatz (64) vor ein paar Jahren schon im Sterben gelegen. Doch einen echten Kämpfer bringt so leicht nichts um, und Ewald wurde wieder gesund. Umso dankbarer ist er, dass er jetzt bei Winnetou als Showreiter und Bandit so gefragt ist. „Es erfüllt mich und es baut mich auf, wenn ich mit meinem Pferd hier herfahren kann“, sagt Ewald. Der frühere Schutzpolizist hat noch keinen Auftritt versäumt, macht sogar mit bei einigen Stunts. „Das zeigt mir, dass ich noch fit bin“, freut sich Ewald und will auch nächstes Jahr wieder dabei sein. Zu Reiten angefangen hat er übrigens erst mit Ende 40. Auf Anraten seines Arztes. Gegen Bandscheibenprobleme. Hat geholfen.

Kerstin Jaenicke

Männerklamotten sind ihr Ding. Grantig schauen kann sie auch (ernst gucken). Und solang sie was mit Pferd „Mücke“ machen kann, ist sowieso alles gut. „Da bin ich im siebten Himmel“, schwärmt Kerstin Jaenicke (33), die in der Winnetou-Show eine wilde Banditin spielt. Ursprünglich kommt sie vom Fußball und aus Berlin, jetzt ist sie im vierten Jahr in Pullman City heimisch. 
Ob sie sich noch etwas Besseres vorstellen kann? „Nein.“ 
Was ihr an der Winnetou-Show am besten gefällt? „Alles.“
 Sonst noch was? „Ich freu' mich schon auf's nächste Jahr.“