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7. April 2017Großes Hallo im Wilden Westen

War das ein Anblick! Die erste American History Show des Jahres hat bei schönstem Sonnenschein gleich mal zehn Minuten länger gedauert als gewöhnlich. Warum? Weil in ihren prachtvollen Kleidern so viele Hobbyisten und Authentiker mitspazierten wie noch nie. 

Kein Wunder: Alle wollten dabei sein beim Start ins Jahr des 20. Geburtstags.

Auch die Indianer zeigten starke Präsenz: Zu Gast war die Gruppe Pšito Oyate aus Tschechien, die einen kurzen indianischen Tanz aufführten. Und natürlich meldete sich das gesamte Pullman City-Showteam kraftvoll aus der Winterpause zurück: Youngster Mike Togni Junior riss die vielen Zuschauer mit seinen Lassokünsten mit, während seine Mutter Manuela mit ihrem Pferd beeindruckte und Juan Tabasco leidenschaftlich ein spanisches Lied zum Besten gab. Zwischen den Szenen sorgten die schönen Showgirls auf ihren Pferden und zu fetziger Musik für Schwung. Mike, der Mundwerker, führte gut gelaunt und lebendig durch die Show, und Fuzzi, der lustige Nichtsnutz, brachte es am Ende doch noch zur Hochzeit mit der Tochter des Rinderbarons.

Vor der Show hatten sich alle in einer langen Parade präsentiert, moderiert von Lady Jill und angeführt von den Geschäftsführern Claus Six, Ernst Grünberger und den Gesellschaftern Marion Wilhelm, Petra Schiermeier, Alois Kronawitter und Franz Ebner, jeweils mit ihren Familien.

Miloslav Simandl, Neuzugang im Showteam, ritt auf vier Pferden stehend durch die Mainstreet. Unter den Ehrengästen waren stellv. Landrat Raimund Kneidinger, Egings Bürgermeister Walter Bauer, Georg Hatzesberger, 1. Bürgermeister von Aicha, Pullman City-Förderer und früherer MdL Konrad Kobler sowie einige Geschäftspartner der Westernstadt.

Pullman City-Pfarrer Alfred Binder segnete die Madonnen-Statue, die das neue Hotel „La Hacienda“ schützt. „Sie steht mit offenen Armen da. Auch in Pullman City nimmt jeder den anderen, so wie er ist. Beschütze uns die Madonna vor Unfällen und Übermut“, bat der Gottesmann. Pullman City sei nach Neuschwanstein eine der besucherstärksten Attraktionen in Bayern, sagte stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger und verwies auf einen großen Unterschied: „Hier in Pullman City darf man alles anfassen. Außer die Bedienungen.“