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31. Oktober 2016Totgesagte leben länger

Gruselpfad ein voller Erfolg - Verrückte Show mit Frankenstein & Co.

„Frankie“ und „Rotkäppchen“ machen ganz schön viel mit: Erst sind sie tot, dann werden sie in Dr. Frankensteins Labor durch besondere „Experimente“ wieder zum Leben erweckt, und am Ende auch noch miteinander verkuppelt. Mit „Frankenstein lebt - die absolut total verrückte Halloween Show“ hat das Showteam von Pullman City gezeigt, dass auch Gruselgeister alles geben für ein Happy End – und dass der böse (Wer-)Wolf „Wolfi“ eigentlich ein ganz ein Braver ist.

Von Freitag bis Montag waren im Wilden Westen von Pullman City lustige Shows und Stelzengeher zu sehen, es gab Hexen und Unterirdische, Live Musik und „Trick & Treat“ für die Kinder. Der Höhepunkt am Samstagabend war der „lebende Gruselpfad“ im Authentikbereich, wo erwartungsgemäß riesiger Andrang herrschte. Die vielen, zum Teil grässlich maskierten Gänsehaut-Fans bildeten geduldig eine lange Schlange, bis sie gruppenweise den finsteren Parcours betreten durften. Der war beileibe kein Kindergeburtstag! Ein unheimlicher Kutscher zog eine Geisterkutsche mit einer Gefangenen inklusive weißer Katze hinter sich her. Ein „Schlächter“ bediente eine große Holz-Konstruktion, die einen grinsenden Mann mit an Seilen schwingenden Klingen auseinanderteilte, dass das Blut nur so spritzte. Ein unschuldiges Mädchen im weißen Kleid spielte im Vorgarten mit Innereien, ein anderes saß mit seinen Puppen leblos im Schaukelstuhl. Und immer wieder lauerten den Besuchern Sensenmänner, Schreckgespenster und vermeintliche Kettensägen-Killer auf. Doch neben viel Gekreische war auch viel Gelächter zu hören.

Dass es Spaß macht, sich zu gruseln, bestätigten Melanie Hauzenberger und Melanie Hasibeder aus Tittling. „Sich zu verkleiden und makaber zu schminken ist einfach schön“, sagen die Freundinnen. Während sich die eine vom Internet inspirieren ließ, hat sich die andere einfach länger nicht gewaschen. Am Vorabend hatte sie in einer Disco ein Airbrush-Make Up verpasst bekommen, das die kurze Nacht gut überstanden hatte. Heike aus Waldkraiburg hat es nicht mehr geschafft, sich entsprechend zu stylen. Also hoffte sie, durch einen Biss von Werwolf „Wolfi“ in die richtige Stimmung zu kommen. Wie gut, dass unter der Maske nur ihr Neffe Nico aus Eging steckte.

Ebenso verrückt geht’s am kommenden Samstag, 5. November, in Pullman City zu. Zum Abschluss der Saison stellt das City-Showteam um 15.30 Uhr die Western-Welt auf den Kopf und macht einfach, was es will. Von 11. bis 13. November wird der Internationale Country Music Award ausgetragen, am Freitag, 18. November, beginnt der große Deutsch-Amerikanische Weihnachtsmarkt, der jeweils an den Wochenenden bis 18. Dezember seine Tore öffnet.