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13. Mai 2016Walpurgisnacht im Wilden Westen

Große Begeisterung und viel Beifall gab es am Samstagabend für die Woidperchten aus dem Bayerischen Wald. Sie feierten die Nacht zum 1. Mai, auch Freinacht oder Walpurgisnacht genannt, zum ersten Mal in Pullman City. Nach wochenlangem Proben und Feilen zeigte die Gruppe eine nahezu perfekte Laienaufführung. Viele Besucher waren gekommen, um den mystischen Brauch mitzuerleben. Wie in der Sage beschrieben, trafen sich die Hexen zum Tanz ums Feuer.

"Die Walpurgisnacht im Wilden Westen ist eine ausbaufähige Veranstaltung"

Es wurde ein geheimnisvoller Saft gebraut, dann wurde eine bestimmte Hexe ausgewählt. Diese verband sich mit dem Teufel, um mit ihm den Lebenskreislauf neu beginnen zu lassen. Aus der alten, hässlichen Hexe wurde ein wunderschönes Mädchen – so wie in der Natur, wenn der Frühjahr Einzug hält, die Kälte vertreibt und alles zu wachsen und blühen beginnt. „Auch der vorangegangene Hexenlauf fand bei den Zuschauern viel Anklang“, berichtet Hans Sammer von den Woidperchten. „Die Walpurgisnacht im Wilden Westen ist eine ausbaufähige Veranstaltung“, bestätigte Pullman City-Eventmanager Deddy Jeschke.