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1. März 2016Cowboy? Indianer? Lightning Kid ist beides!

Erst war er nur gelegentlich in Pullman City, jetzt gehört er fest zum Showteam: Lightning Kid bleibt mit seinen Colt- und Peitschenshows die ganze Saison. 1986 geboren im tschechischen Pilsen, fing er schon als Kind an, indianische Tänze und Peitschenkunst zu trainieren. „Meine Mutter und mein Vater waren zuerst normale Hobbyisten, später fingen sie an, Shows zu zeigen. Ich bin einfach mit hineingewachsen“, sagt Lightning Kid, der sehr gut Deutsch spricht. Jan Kohout, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, hat zwar eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker gemacht, den Beruf aber nie ausgeübt. „Seit ich 18 war, bin ich hauptberuflich Berufs Cowboy und Indianer“, erklärt der Künstler, der Tricks mit bis zu vier Peitschen beherrscht und auch mit Pistolen jongliert, seit er erwachsen ist.

Cowboy? Indianer? Lightning Kid über Beruf und Berufung!

Angefangen hat alles jedoch mit den Tänzen der Prärie-Indianer. Gelernt hat er diese als Kind von älteren Tänzern, später von echten Indianern, die er bei den Indian Weeks in Pullman City II kennenlernte, und bei Pow Wows, indianischen Tanzfesten und Wettbewerben in ganz Europa. Am Tanzen gefällt ihm vor allem die Musik: „Die Indianer glauben, dass die Musik der Rhythmus des Herzens ist. Ich bin der Meinung, das stimmt. Die Tänze haben mit der Geschichte zu tun und sind sehr alt“, sagt Lightning Kid, der bis 2015 Mitglied der Showtanz-Gruppe „Pšito Oyate“ war.

Ebenso seine Partnerin Adéla Švábová, genannt Belle Star. Sie unterstützt Lightning Kid bei seiner Peitschenshow, zeigt indianische Tänze und eine indianische Show mit dem Pferd, inklusive Bogenschießen, Tomahawkwerfen und Freiheitsdressur. Belle Star und Lightning Kid bringen drei treue Mitarbeiter nach Pullman City mit: Sayen, einen dreijährigen Australian Shepherd, Kiki, ein 14-jähriges Anglo-Araber-Pferd, und Viki ein vierjähriges Quarter Horse.