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8. Juli 2015Ein Liebesbrief aus Wien

Die Ausflüge nach Pullman City – Unvergessliche Erlebnisse

Wir schlagen die Tageszeitung auf, lesen von Erdbeben und Kriegen, von Krankheiten, Staatsschulden und politischen Skandalen. Auch über das Internet werden wir immer wieder bombardiert mit unerfreulichen Berichten. Doch manchmal passiert es, dass man eine E-Mail öffnet und etwas Schönes liest. Etwas, was das Herz erfreut. Eine gute Nachricht. Oder sogar eine Art Liebesbrief. Das ist uns neulich passiert. In Absprache mit der Verfasserin Andrea Tanzer (49) aus Wien bringen wir den Brief in unserem Blog.

"Wir haben Pullman City im Jahr 2010 im Zuge eines Wochenendausfluges mit unserem Reitverein kennen gelernt. Wir waren eine große Gruppe von 16 Leuten. Samstagabend im Saloon stellten wir fest: Pullman City ist lustig und interessant. Aber wenn man es einmal gesehen hat, dann reicht das auch. Mein Lebensgefährte Peter (51) und ich ahnten zu diesem Zeitpunkt nicht im Geringsten, dass uns der Pullman Virus schon infiziert hatte. "Schuld" daran waren eindeutig die netten "Überträger" Big Al, Pit und Walter, alias "El Bimbo", der Wunderheiler. Sie nahmen uns wie alte Freunde auf.

"Tage der Indianer" sind Pflicht
Heimgefahren ist unsere Truppe mit einem Glänzen in den Augen und einem festen Entschluss: "Wir buchen für nächstes Jahr im Herbst gleich wieder!". Gesagt, getan. Im Jahr darauf vertieften Peter und ich unsere Freundschaften hier, und es kamen noch einige neue Kontakte dazu, zum Beispiel zur Showtruppe und zum Personal – ganz besonders Buddy, Stacey und Heidi. Ich war so begeistert, dass ich Pullman City unbedingt einmal im Sommer erleben wollte! Nicht ganz uneigennützig schenkte ich meinem Partner Peter also zu Weihnachten einen Sommerausflug zu den Tagen der Indianer. Die Tage der Indianer zählen mittlerweile auch als Fixpunkt in unserer Urlaubsplanung und wir haben tolle Freundschaften mit einigen Natives geknüpft, die auch außerhalb der Pullman City gepflegt werden.

Mittlerweile kommen wir mindestens fünf Mal im Jahr nach Pullman City, und es ist jedes Mal, als kämen wir nach Hause. Wir sind immer wieder erstaunt, was dem Tagesgast alles geboten wird. Heuer haben wir zum zweiten Mal am Winterlager teilgenommen, und es ist für uns selbstverständlich, dass wir das in Zukunft immer wieder machen werden.

Unvergessliche Erlebnisse
Diese Ausflüge in eine andere Zeit und in eine andere Welt sind immer unvergessliche Erlebnisse. Die Möglichkeit, unter Anleitung von engagierten Hobbyisten diverse alte Handwerke zu erlernen oder einfach nur zuzusehen, ist einzigartig. Es läuft alles so ruhig und ungezwungen ab. Die Bandbreite von neuen Eindrücken ist sehr groß. Wir sitzen am Lagerfeuer, knüpfen neue Bekanntschaften, nehmen an Wettkämpfen im Hufeisenwerfen und Bogenschießen teil. Wir singen, trommeln und kochen am Lagerfeuer, wir basteln, feilen am Outfit und tauschen wichtige Gebrauchsgegenstände aus.

Authentisches Handwerk erlernt
Mittlerweile haben ich durch die Hilfe von Mathias einige selbstgemachte Stücke wie eine Felltasche, Trommelschlägel, Mokassins, eine Knochenperlenkette und ein Kleid. Peter hat unter der Anleitung von Richard eine Messerklinge geschmiedet, für meinen Trommelschlägel den Holzstick geschnitzt und verziert, zwei Tragen aus Haselnuss-Stecken angefertigt und bei Rainer einen Langbogen geschnitzt.

Handys werden ausgeschaltet
 Bei jedem Ausflug nach Pullman City bekommen wir Input für neue Ideen, die wir dann versuchen umzusetzen. Hier ticken die Uhren anders, und für uns ist es immer wieder ein Runterfahren des Systems. Hier kommen wir zu uns, hier erkennen wir, was man im Leben wirklich benötigt: Freunde, Freude und Spaß! Hier gibt es keinen Luxus und man kann damit wirklich sehr gut leben! Die Handys werden abgedreht oder maximal als Fotoapparat verwendet, und eine Uhr brauchen wir auch nicht.

Gerade das Winterlager hat für uns diesen besonderen Reiz, fernab vom Trubel und der Hektik ganz einfach nur den Tag zu genießen. Uns zieht es hin zum einfachen Leben und zu den vielen lieben Menschen, die mittlerweile wie eine Familie für uns sind.

Man nimmt was für sein Leben mit
Wir können jedem einen Ausflug nach Pullman City nur empfehlen: Hier hat man nicht nur Spaß, sondern man nimmt auch etwas für sein Leben mit. Wir hoffen, dass es weiterhin dieses abwechslungsreiches Angebot für den Tagesgast, Hobbyisten und Authentiker geben wird, ebenso wie die unterschiedlichen gastronomischen Möglichkeiten, angefangen vom Trubel in der Pinacolada-Bar und im Saloon bis zum urigen Zusammensitzen bei Pit im Goldwash-Camp oder bei Big Al im Wild Arrows. Durch die vielen Kontraste ist für jeden das Richtige dabei. Dadurch fühlen sich so auch viele unterschiedliche Menschen angesprochen. Für uns macht das die Einzigartigkeit von Pullman City aus!

Leider haben wir den Gründer Peter Meier nicht mehr persönlich kennen gelernt – aber bei jedem Besuch bleiben wir bei seinem Denkmal stehen und bedanken uns bei ihm für seine grandiose Idee zur Errichtung von Pullman City.

Ein ganz großes Danke von uns an die Menschen, die jetzt Pullman City am Leben erhalten, an das Personal, das mit Herzblut und Freude dort arbeitet, uns verwöhnt, betreut und unterhält, das für die Sauberkeit sorgt und die Anlage instand hält, und an die Freunde aus dem Authentik-Bereich, die in ihrer Freizeit unentgeltlich so tolle Events wie das Winterlager und den lebenden Gruselpfad zu Halloween Weekend organisieren. Ein großes DANKE an ALLE, die diesem magischen Platz Leben einhauchen.

Andrea "Butterfly Woman" und Peter

Liebe Andrea, lieber Peter, im Namen von ganz Pullman City: Wir danken Euch und allen Hobbyisten und Authentikern. Ihr macht Pullman City zu einer lebenden Westernstadt!

Euer Pullman-Team